Workshop "Nachfragen, Klarstellen, Grenzen setzen"

Strategieentwicklung zur Auseinandersetzung mit vielfaltablehnenden Akteur*innen

Was passiert in den PfDs, wenn Parteienvertreter*innen in den Begleitausschüssen aktiv werden, deren Partei(en) oder Organisation(en) mit rassistischen, sexistischen, europafeindlichen u.a. Argumenten auftreten oder Vereine aus diesem Spektrum Anträge stellen? Wie kann darauf gut reagiert werden? Wie können Auseinandersetzungen geführt werden?

Die Corona-Situation hat viele gesellschaftlichen Konflikte noch einmal zugespitzt. In den Befragungen der wissenschaftlichen Begleitung der Partnerschaften für Demokratie wurde deutlich, dass Mitarbeiter*innen der Koordinierungs- und Fachstellen, der Projekte oder auch von Fachkräften in kommunalen Ämtern verstärkt Anfeindungen von rechts und manchmal auch Übergriffen ausgesetzt sind.

Der Workshop soll Mitarbeiter*innen in den Partnerschaften für Demokratie helfen, sich zu den aktuellen Problemstellungen, den Anfeindungen und der Kritik, der Einflussnahme oder auch der Bedrohung in der eigenen PfD auszutauschen und Handlungsmöglichkeiten und Grenzen zu besprechen.

Ziele des Workshops:

  • Die Ergebnisse der Befragung des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. werden vorgestellt und besprochen.
  • Die Teilnehmer*innen tauschen sich zu den aktuellen Problemen in Bezug auf die Einflussnahme von vielfaltablehnenden Akteuren in ihrer PfD aus.
  • Es werden begünstigende und zurückdrängende Faktoren analysiert.
  • Die Teilnehmer*innen besprechen Handlungmöglichkeiten und Grenzen.

Workshopleiter*in
Corinna Korb und Thomas Köster

Gastreferentinnen
Irina Bohn (Opens external link in new windowISS e.V.)

Wann
09. Mai 2022 von 09 bis 16 Uhr

Wo
Das Seminar findet online auf Zoom (Opens external link in new windowzoom.us) statt.

Kosten
Der Teilnahmebeitrag ist 20 €. Sie bekommen zeitnah eine Rechnung per E-Mail.

Anmeldung
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